PV & Solaranlagen

Website für PV-Installateur in der Schweiz: Anfragen heute sichern, bevor der Boom nachlässt

PV-Betriebe im Aargau haben heute volle Auftragsbücher. Das ist kein Grund, keine Website zu bauen – das ist der Grund, es jetzt zu tun.

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Das Paradox des vollen Auftragsbuchs

Der Schweizer PV-Markt wächst. Die Energiestrategie 2050 des Bundes, steigende Strompreise und attraktive Fördergelder treiben die Nachfrage. Viele lokale PV-Betriebe im Aargau und Solothurn haben heute mehr Anfragen als Kapazität. Warum also eine Website?

Weil SEO 6–12 Monate braucht. Eine Website, die Sie heute aufsetzen, rankt frühestens in einem halben Jahr. In 18–24 Monaten wird sich das Marktumfeld verschärfen: Energieversorger wie CKW und grosse Installationsketten besetzen den PV-Markt zunehmend mit professionellen Online-Auftritten. Kleine lokale Betriebe, die heute keine Online-Präsenz haben, stehen dann nicht am Anfang – sie stehen zwei Jahre hinter der Konkurrenz.

Der zweite Punkt: Eine gute Website filtert Anfragen. Wer klar kommuniziert, was er installiert, wie der Ablauf läuft und was er nicht macht, bekommt weniger unpassende Anfragen – und mehr von denen, die zu ihm passen.

Einmalvergütung, nicht KEV – ein wichtiger Unterschied

Viele PV-Websites in der Schweiz kommunizieren das Fördersystem noch immer falsch. Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) gilt für neue Projekte seit 2020 nicht mehr. Das aktuelle System heisst Einmalvergütung (EIV) und läuft über Pronovo, das nationale Förderzentrum des Bundes.

Im Alltag lohnt es sich, die Begriffe präzise zu verwenden: Pronovo unterscheidet bei der EIV zwischen KLEIV (<100 kW), GREIV (ab 100 kW) und HEIV (2 bis 149.99 kW ohne Eigenverbrauch). Wer diese Logik auf der Website verständlich erklärt, wirkt sofort beratungsstark und spart unnötige Rückfragen im Erstgespräch.

Wer auf seiner Website noch "KEV" als aktuelles Förderprogramm bewirbt, verliert das Vertrauen informierter Kunden – und das sind gerade bei PV-Projekten viele. Hausbesitzer, die CHF 20'000–40'000 in eine Anlage investieren, haben sich im Vorfeld intensiv informiert.

Schreiben Sie korrekt: "Wir reichen den EIV-Antrag über Pronovo für Sie ein. Als zertifizierter Pronovo-Partner sind wir dazu berechtigt." Das ist ein Vertrauenssignal – und korrekt.

Pronovo-Zertifizierung sichtbar machen

Nur Pronovo-zertifizierte Installateure dürfen EIV-Anträge einreichen. Diese Zertifizierung ist für Kunden wichtig – ohne sie kann der Hauseigentümer die Bundesförderung nicht beantragen. Das Pronovo-Logo auf der Website, im Footer oder auf einer eigenen Seite "Über uns / Zertifizierungen" ist deshalb kein optionales Design-Element, sondern ein funktionales Vertrauenssignal.

Insider-Punkt für grössere Projekte: Pronovo hat den Leitfaden zur Beglaubigung von Anlagen- und Produktionsdaten zuletzt aktualisiert (Stand Ende 2025). Wer diese formalen Schritte im Projektablauf sauber integriert, vermeidet Verzögerungen bei Auszahlung und Inbetriebnahmemeldung.

Kantonsunterschiede als Informationsvorsprung nutzen

Neben der nationalen EIV gibt es in den Kantonen Aargau und Solothurn zusätzliche kantonale und teils kommunale Förderbeiträge. Diese variieren je nach Gemeinde, Anlagentyp und Jahr. Ein überkantonaler Anbieter aus Zürich kennt diese Unterschiede oft nicht – ein lokaler PV-Betrieb aus Olten oder Aarau schon.

Das ist Ihr Vorteil. Eine Seite auf der Website, die konkret erklärt: "In der Gemeinde X (Kanton Aargau) erhalten Sie zusätzlich CHF Y Gemeindeförderbeitrag – wir koordinieren den Antrag", ist etwas, das kein überkantonaler Anbieter replizieren kann. Das ist lokales Wissen als Website-Content.

Was Ihre PV-Installateur-Website braucht

Getrennte Seiten nach Objekttyp

EFH, MFH und Gewerbe-PV sind drei grundverschiedene Projekte mit anderen Anforderungen, Budgets und Suchbegriffen. Eine Sammelseite "Photovoltaik" verliert alle diese Suchanfragen. Drei Unterseiten decken dreimal mehr Suchbegriff-Kombinationen ab.

Referenzprojekte mit Anlagendetails

Zeigen Sie abgeschlossene Projekte: Anlagentyp (Aufdach, integriert, Fassade), Leistung in kWp, Region (z.B. EFH Suhr AG, 12 kWp Aufdachanlage mit Batteriespeicher), und ob die EIV beantragt wurde. Das ist der Kontext, den ein Hausbesitzer sucht, der dasselbe plant.

Batteriespeicher und Ladestation als Kombiangebot

Viele PV-Hausbesitzer wollen gleichzeitig einen Batteriespeicher und eine Ladestation für das E-Auto. Wer das als Kombi auf der Website kommuniziert – "Solaranlage, Speicher und Ladestation aus einer Hand" – deckt mehrere Suchintentionen ab und positioniert sich als Gesamtlösung.

Formular mit Dachfläche und Objekttyp

Das Kontaktformular sollte Dachfläche (ungefähr), Objekttyp (EFH/MFH/Gewerbe), bestehende Anlagen (Wärmepumpe, E-Auto) und Wunschtermin abfragen. Das spart beim ersten Gespräch erheblich Zeit – und filtert Anfragen, die nicht zu Ihrer Kapazität passen.

Was der PV-Markt in der Schweiz 2026 zeigt

Grosse Akteure wie Helios Solar und heizungsmacher.ch haben professionelle PV-Websites mit Rechner-Tools, umfangreichen Referenzgalerien und klaren Förderprogramm-Erklärungen. Lokale Kleinstbetriebe konkurrieren ohne eine vergleichbare Online-Präsenz häufig nicht auf Augenhöhe – selbst wenn die handwerkliche Qualität besser ist.

Kunden googeln, vergleichen und buchen den Betrieb, der beim ersten Online-Kontakt professionell wirkt. Das ist kein Urteil über die Qualität der Arbeit. Es ist ein Urteil über den ersten Eindruck – und der wird heute online gemacht.

Was eine PV-Installateur-Website in der Schweiz kostet

Eine einfache PV-Website gibt es ab CHF 290 bei spezialisierten Anbietern. Für eine mehrseitige Lösung mit Referenzgalerie, Förderprogramm-Erklärungen und regionalem SEO rechnet man mit CHF 2'500–6'000 einmalig bei einer Schweizer Webagentur.

webmo bietet Websites mit Betreuung aus einer Hand für PV- und Solarinstallationsbetriebe mit betreuter Umsetzung und laufender Betreuung. Kein Einmalbetrag. Konzeption, Design, Texte, Hosting und Wartung inklusive. Änderungen sind in der monatlichen Pauschale enthalten, was gerade bei Projekten mit saisonalen Angeboten oder neuen Referenzen praktisch ist.

Fazit

Ein PV-Betrieb im Kanton Aargau, der heute in seine Online-Präsenz investiert, baut einen Vorsprung auf, der sich auszahlt – unabhängig davon, ob die Nachfrage in zwei Jahren noch genauso hoch ist wie heute. Die Korrektheit bei Förderprogrammen (EIV, nicht KEV), die Pronovo-Zertifizierung als sichtbares Signal und echte lokale Referenzprojekte sind die drei Elemente, die eine PV-Website von der Masse abheben. Alles andere ist Standard.

Häufige Fragen

Was ist die Einmalvergütung (EIV) und wie beantrage ich sie als PV-Installateur in der Schweiz?

Die Einmalvergütung (EIV) hat die frühere KEV (kostendeckende Einspeisevergütung) für neue Projekte seit 2020 abgelöst. Anträge laufen über Pronovo, das nationale Förderzentrum des Bundes. Nur Pronovo-zertifizierte Installateure dürfen EIV-Anträge für ihre Kunden einreichen. Die Vergütungshöhe hängt von der Anlagenleistung ab – typisch CHF 200–900 pro kWp.

Warum braucht ein PV-Betrieb eine Website, wenn er ohnehin mehr Anfragen hat als er abarbeiten kann?

SEO braucht 6–12 Monate Vorlaufzeit. In 18–24 Monaten wird der PV-Boom in der Schweiz flacher – nicht wegen mangelnder Nachfrage, sondern weil grosse Akteure (Energieversorger, grosse Installationsketten) den Markt stärker besetzen werden. Kleine lokale Betriebe, die heute eine starke Online-Präsenz aufbauen, haben dann einen Vorsprung, den Mitbewerber nicht mehr aufholen können.

Was muss eine PV-Installateur-Website zeigen?

Pronovo-Zertifizierungsnachweis gut sichtbar, klare Leistungsseiten für Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus und Gewerbe-PV, Referenzprojekte mit Anlagenleistung und Region, korrekte Information zur Einmalvergütung (nicht KEV – die gilt für Neuprojekte nicht mehr), und ein Formular, das Dachfläche und Objekttyp abfragt.

Unterscheiden sich Fördergelder für PV im Kanton Aargau und Solothurn?

Ja, deutlich. Neben der nationalen Einmalvergütung via Pronovo haben Aargau und Solothurn eigene kantonale und teils kommunale Zusatzbeiträge. Diese variieren je nach Gemeinde und Anlagentyp. Ein lokaler PV-Betrieb, der die kantonalen Programme kennt und auf seiner Website erklärt, hat einen klaren Informationsvorsprung gegenüber überkantonalen Anbietern.

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